
Mit den schönen, langen Wimpern klimpern
Nichts geht über schöne, lange und volle Wimpern. Wer von Natur aus damit gesegnet ist: Wunderbar, der kann sich freuen, ein Tänzchen aufführen und muss jetzt eigentlich auch gar nicht weiterlesen. Für alle, die etwas kürzere und nicht sehr dichte Wimpern haben, gibt's durchaus ein paar Möglichkeiten.
Man kann nämlich:
a.) Diese Tatsache akzeptieren
b.) Ein Wimpernserum benutzen
c.) Eine Wimpernverlängerung machen lassen
d.) Künstliche Wimpern tragen
Wir haben uns hier jetzt einmal für d.) entschieden und 2 Produkte von CATRICE getestet.
Wer regelmässig Kunstwimpern trägt, also viel Übung hat, der platziert diese ganz easy und mit links. Einmal kurz aufgedrückt und voilà: Das Resultat ist perfekt.
Wer es aber noch nie gemacht hat, der wird sich fragen:
Wie funktioniert das?
Ist es kompliziert?
Halten sie auch?
Spürt man sie?
Genau diesen Fragen habe ich mir als Anfängerin auch gestellt, bevor ich, zusammen mit meinem Test-Modell, die zwei Produkte getestet habe.
1. Künstliche Wimpern mit normalem Kleber
In der Verpackung befinden sich 2 Wimpernkränze inklusive einer kleinen Tube Klebstoff.
Die Handhabung ist theoretisch ganz einfach. Mit einer Pinzette nimmt man die Wimpern aus der Box und betupft den Rand sorgfältig mit etwas Klebstoff.
Nach ca. 30 Sekunden drückt man sie dann vorsichtig am eigenen Wimpernkranz fest. Ist man ein Naturtalent, oder hat es schon einige Male gemacht, dann funktioniert das ohne Probleme. Ist man aber Anfänger, kann das ganz schön tricky sein...
Man darf nicht zu viel aber auch nicht zu wenig Kleber auftragen und auch nicht zu lange warten, sonst ist alles bereits wieder eingetrocknet. Das Anbringen mit der Pinzette ist ausserdem nicht ganz einfach. Man muss die Wimpern nämlich mit ruhiger Hand, auf den Wimpernkranz aufsetzen und festdrücken.
Wenn man das nicht sorgfältig genug macht, oder zu wenig Klebstoff verwendet, fallen sie nach kurzer Zeit wieder ab.
Sind die Wimpern einmal am richtigen Ort, tuscht man sie mit einer Mascara.
Das erste Mal ist das Ganze etwas ungewöhnlich und es fühlt sich wie ein Fremdkörper an.
Mein Anfänger-Modell tat sich beim ersten Versuch ebenfalls etwas schwer. Die Wimpern wollten nicht halten und das Tragegefühl war:
"Iiiihh, das fühlt sich mega ungewohnt an. Alter, wer trägt so etwas ständig?"
Ich persönlich könnte mir das ständige Tragen auch nicht vorstellen. Aber für eine spezielle Veranstaltung oder einen glamourösen Auftritt, ist es durchaus eine gute Wahl.
2. Magnetische Wimpern
Sehr gespannt war ich auf dieses Produkt. Ich habe schon viel darüber gehört und gelesen, es aber bis jetzt noch nie selber ausprobiert.
Anstelle des Klebers, beinhaltet die kleine Box einen schwarzen, magnetischen Eyeliner.
"Kinderleicht", soll das Anbringen dieser Wimpern sein, so lautet zumindest das Werbeversprechen.
Auch hier braucht es aber eine sehr ruhige Hand. Bevor man die Wimpern aufsetzen kann, muss man nämlich einen schönen und möglichst exakten Eyeliner-Strich ziehen. Wer das noch nie oder fast nie gemacht hat, der wird hier sicherlich Mühe bekunden.
Hier gilt:
Übung macht den Meister.
Damit der Strich nicht zu dünn, zu dick oder extrem verwackelt daher kommt, muss man das mehrmals ausprobieren und üben. Der Pinsel ist etwas gewöhnungsbedürftig, da er recht breit und beweglich ist.
Das Produkt ist zwar dermatologisch getestet und die feinen magnetischen Partikel sind gesundheitlich unbedenklich. Trotzdem kann es aber vorkommen, dass man allergisch reagiert. Bei unserem Test ist das zwar nicht passiert, aber man muss extrem aufpassen, dass der Eyeliner nicht in die Augen kommt. Mit Kontaktlinsen ist das nämlich besonders unangenehm.
Sitzt der Eyeliner-Strich dann aber einigermassen perfekt, lassen sich die Wimpern wirklich super einfach anbringen.
Es fühlt sich schon etwas merkwürdig an, dass man die Wimpern wirklich nur auf den schwarzen Strich "legen" muss. Was sich allerdings recht schwierig gestaltete, war das anschliessende Tuschen der Wimpern. Dafür hafteten sie zu wenig stark.
Künstliche Wimpern? - Ja, aber....
Für eine spezielle Gelegenheit, ja sicherlich.
Für den Alltag: Eher weniger.
Da bleibe ich und auch mein Wimpern-Modell, am Morgen doch lieber noch ein bisschen länger liegen...
Wenn künstliche Wimpern, dann tendiere ich persönlich eher für die magnetische Variante, mein Testmodell ist eher für die Variante mit dem Kleber.
Gut also, dass es beide Möglichkeiten gibt.
So entscheidet jeder ganz nach seinen persönlichen Vorlieben.
Aber eines haben beide Produkte gemeinsam:
Es braucht Übung, Übung, Übung!
Künstliche Wimpern
Redaktorin, Bloggerin, zuständig für Familienthemen
Eltern-Bloggerin I Mom von 2 Teenie-Girls I Open Air Fan I Bernerin I Rollerskaterin I Testet sehr gerne Wellnesshotels, Haushalts- und Kosmetikgeräte
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