
7 Anzeichen, die auf einen geschwächten Darm hinweisen
Der Zustand deines Darmes beeinflusst deine Gesundheit. Das heisst konkret: Nährstoffaufnahme, Entgiftung, Immunsystem, Hormonproduktion – der Darm spielt eine zentrale Rolle für dein Wohlbefinden.
Viele mit dem Darm zusammenhängende Beschwerden oder Erkrankungen äussern sich klinisch nicht durch eine eindeutige Symptomatik. Würdest du zum Beispiel hinter dauernder Müdigkeit, B12- oder Eisenmangel, wiederkehrenden Blasenentzündungen, Stimmungsschwankungen oder sogar hinter Hautproblemen ein Darmproblem mit Störung der Darmflora vermuten? Wahrscheinlich nicht! Dieser Blogbeitrag soll dir die Einflüsse des Darms auf deine Gesundheit zeigen und Massnahmen vorstellen, die dir bei Darmbeschwerden helfen können.
Daten und Fakten zum Darm
- Unser Verdauungssystem ist bis zu 8 Meter lang.
- Der Darm ist das grösste Organ im menschlichen Körper. Dies liegt an den vielen winzigen Falten und Zotten in der Darmwand, die zur riesigen Darmoberfläche von 300 bis 500 m2 beitragen.
- Der Darm beherbergt mehr als 500 verschiedene Bakterienarten, die die Darmflora unterstützen.
- Die Bakterien in unserem Darm wiegen insgesamt ca. 2 Kilogramm.
- Rund 100 Millionen Nervenzellen sitzen in den Darmwänden – mehr als im Rückenmark. Aufgrund dieser hohen Zahl spricht man auch von der Darm-Hirn-Achse.
- Ungefähr 30 Tonnen Nahrung und über 50000 Liter Flüssigkeit verarbeitet der Darm während eines durchschnittlichen Lebens.
Der Darm – ein sensibles Organ
Generell empfiehlt es sich, bei chronischen Beschwerden immer auch an den Darm zu denken. Die folgenden sieben Anzeichen, deuten darauf hin, dass du dich um deinen Darm kümmern solltest.
- Wiederkehrende Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Durchfall, Verstopfung
- Hautprobleme wie Ausschläge, Ekzeme, Neurodermitis oder Akne Rosazea
- Chronische Müdigkeit und Schlafstörungen
- Infektanfälligkeit
- Stimmungsschwankungen, Panikattacken oder Depressionen
- Allergien wie Heuschnupfen, Tierhaarallergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Nährstoffmängel wie Eisenmangel oder Unterversorgung mit B12
1. Verdauungsbeschwerden
Auch wenn es logisch erscheint, dass Verdauungsbeschwerden auf eine beeinträchtigte Darmgesundheit hindeuten, ist das vielen Menschen nicht bewusst. "Das ist bei mir normal", "Ich habe einen empfindlichen Magen" und ähnliche Aussagen hört man immer wieder.
Ständige Blähungen, Verstopfung, Durchfall oder eine Kombination davon sind aber nicht normal und es ist ratsam, nach den Ursachen zu forschen und sich um seine Darmflora zu kümmern. Dabei können probiotische und präbiotische Produkte helfen. Beides unterstützt die Darmflora und die dort angesiedelte Bakterien. Während probiotische Produkte lebende Darmbakterien enthalten, liefern präbiotische Produkte die Nahrung, die unsere Darmbakterien brauchen. Lass dich am besten von deinem Hausarzt bzw. deiner Hausärztin beraten, um herauszufinden, was in deiner Situation am sinnvollsten ist.
2. Hautprobleme
Die Haut ist das Spiegelbild des Darms. Denn sie ist eines unserer Entgiftungsorgane und Giftstoffe können sich ihren Weg aus dem Körper heraus auch über die Haut suchen.
Deine Haut dient ausserdem als Abwehrsystem gegen äussere Einflüsse (seien sie physisch, chemisch oder mikrobiell). Stress und eine entzündete Darmschleimhaut können die Barrierefunktion der Haut beeinträchtigen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass der Zustand der Darmflora die Haut beeinflusst. Akne, Rosazea, Neurodermitis, Schuppenflechte oder auch einfach juckende Ausschläge können also ein Zeichen für ein gestörtes Mikrobiom – die Gesamtheit der Bakterien in deinem Darm – oder eine entzündete Darmschleimhaut sein.
3. Chronische Müdigkeit und Schlafstörungen
Die immense Arbeit des Darms, wenn er überlastet ist oder gegen Fremdstoffe und Entzündungen kämpfen muss, kann sich in Müdigkeit niederschlagen. Auch das Müdigkeitsgefühl direkt nach den Mahlzeiten ist ein typisches Anzeichen für eine gestörte Darmfunktion. Wenn du zu viel isst, zu schnell isst oder die Darmzellen mit Zucker überflutest, dann folgt unweigerlich ein Energieloch. Denn die Darmzellen verbrauchen einen grossen Teil der Energie, die deinem Körper zur Verfügung steht.
Müdigkeit kann auch durch Schlafmangel bedingt sein. Wenn du nicht einschlafen kannst oder öfters in der Nacht aufwachst, könnte der Darm schuld daran sein. Der Grund: dein Darm ist eine regelrechte „Chemiefabrik“. Er stellt unter anderem Hormone und Neurotransmitter her. So wird das Glückshormon Serotonin zu 90 Prozent im Darm hergestellt. Serotonin ist die Vorstufe von Melatonin, unserem Schlafhormon. Stellt der Darm zu wenig Serotonin her, fehlt dir im Anschluss auch das Melatonin.
4. Infektanfälligkeit
Nicht umsonst sagt man, dass 80 Prozent des Immunsystems im Darm sitzt. Selbstverständlich spielen viele Faktoren eine Rolle für ein starkes Immunsystem. Aber ein gestörter Darm kann eine der Ursachen für erhöhte Infektanfälligkeit sein, da er durchlässiger für Krankheitserreger ist. Einige Darmbakterien fördern z.B. die Ausschüttung von Antikörpern (sogenanntes sekretorisches IgA), die die Barrierefunktion der Schleimhäute im ganzen Körper unterstützen. Bei Darmproblemen ist es möglich, dass die Abwehr auf den Schleimhäuten von Nase und Lunge nicht mehr richtig funktioniert.
5. Psychische Beschwerden
Der Ausdruck "Darm-Hirn-Achse" widerspiegelt die Verbindung zwischen dem Darm und dem menschlichen Gehirn. Darmprobleme können also auch auf die Psyche schlagen. Somit ist es sogar bei Angststörungen oder Depressionen empfehlenswert, den Darm in die Behandlung miteinzubeziehen.
Ein Darm, bei dem die Schutzfunktion der Darmschleimhaut gestört ist, kann zudem zu entzündlichen Reaktionen im Hirn führen. Mögliche Folgen dieser Entzündung sind Vergesslichkeit, Stimmungsschwankungen oder auch ein "benebeltes" Gefühl im Kopf.
6. Allergien, Heuschnupfen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Allergien sind eine Überreaktion des Immunsystems. Und wie oben beschrieben, sitzen 80 Prozent der Immunzellen im Darm.
Ein funktionsgestörter Darm führt dazu, dass gewisse Stoffe fälschlicherweise ins Blut gelangen. Dadurch wird das Immunsystem alarmiert und bekämpft diese. So kann es passieren, dass an sich harmlose Nahrungsmittel, Pollen oder Tierhaare ebenfalls bekämpft werden – und das eine allergische Reaktion des Körpers hervorruft.
Da alle Schleimhäute miteinander verbunden sind und miteinander kommunizieren, kann eine entzündete Darmschleimhaut auch Symptome in den oberen Atemwegen auslösen. Dazu gehören eine erhöhte Schleimbildung oder das Anschwellen der Schleimhäute – bis hin zur Atemnot.
7. Nährstoffmängel
Der Darm ist der Ort im Körper, an dem alle wichtigen Nährstoffe aufgenommen werden. Es ist deshalb sehr gut möglich, dass du zwar genügend Eisen, Vitamin B12 und weitere Nährstoffe zu dir nimmst, der Darm aber nicht in der Lage ist, diese Nährstoffe zu verarbeiten und es so zu einem Mangel kommt.
Die Darmgesundheit ist also entscheidend dafür, was in deinen Blutkreislauf gelangt und wie dein Körper mit Nährstoffen versorgt wird. Deswegen spielt die Darmgesundheit auch eine wichtige Rolle für Menschen, die Gewicht zunehmen wollen oder müssen.
Mehr Hinweise auf einen geschwächten Darm
Weitere mögliche Anzeichen für eine beeinträchtigte Darmgesundheit sind: Autoimmunerkrankungen, Asthma, Histaminintoleranz, Pilzerkrankungen, chronische Entzündungen, Rückenschmerzen, Gelenkprobleme, Blasenentzündungen, Migräne, Schilddrüsenprobleme, Untergewicht, Übergewicht und noch vieles mehr. Wichtig ist: Denke bei chronischen gesundheitlichen Problemen immer auch an den Darm und lasse Symptome von einem Spezialisten untersuchen
Was kannst du selbst tun, wenn eines oder mehrere Anzeichen auf dich zutreffen?
Es gibt ein paar einfache Dinge, mit denen du deinen Darm unterstützen kannst:
- Ausgewogene Ernährung mit frischen Lebensmitteln
- Verzicht auf Genussmittel wie Zigaretten, Alkohol und Süssgetränke
- Stressreduktion durch moderate Bewegung, Achtsamkeit und genügend Schlaf
- Unterstützung durch Probiotika (Bakterien) wie Arktibiotic PREMIUM und Präbiotika (Ballaststoffe) wie das Arktis GROW
- Je nach Beschwerden zusätzliche Mittel für den Darmschleimhautaufbau und Entzündungsreduktion wie L-Glutamin oder Colostrum
- Unterstütze dein Immunsystem mit Arktis VITAD3 liquid und Arktis OMEGA 3 Kapseln
Erfahrungsgemäss bringt eine Mischung möglichst aller Massnahmen nachhaltigen Erfolg. Bei anhaltenden Beschwerden solltest du dich aber von einer Fachperson unterstützen lassen und allenfalls auch eine Mikrobiomanalyse durchführen lassen. Ebenfalls hilfreich ist es, dir konkrete und personalisierte Ernährungstipps zu holen und auf dich abgestimmte Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.
Dieser redaktionelle Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung des Herstellers entstanden.
Arktis Biopharma Sortiment entdecken
Kommentare (0)
Bitte melden Sie sich an, um die Kommentarfunktion zu nutzen.