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Eine intelligente Lunchbox? Das steckt hinter der Koenig HeatsBox

17.07.2023

Eine intelligente Lunchbox, die sich selbst aufwärmt? Das macht mich neugierig. Da mir gesunde Ernährung sehr wichtig ist, gehört bei mir «Meal Prep» zum täglichen Ritual. Die Koenig HeatsBox verspricht, dass sie die Mahlzeiten gleichmässig und schonend erwärmen kann – egal wo du bist. Ich habe sie für diesen Beitrag getestet und verrate dir, ob sich die Revolution unter den Lunchboxen für dich lohnt.

Mit Zöliakie ist die Ernährung unterwegs nicht immer ganz einfach. Aus diesem Grund bevorzuge ich es, mir meine Mahlzeiten zuhause vorzubereiten und dann meine Lunchbox ins Büro oder in die Schule mitzubringen. Eine Mikrowelle steht aber nicht immer griffbereit in der Nähe und erwärmt meist die Speisen auch nicht gleichmässig. Die Koenig HeatsBox verspricht, hier Abhilfe zu schaffen. Sie soll dich nämlich vor kulinarischen Enttäuschungen bewahren und dein Essen schonend und gleichmässig erwärmen – egal wo du bist. Klingt super, aber wie funktioniert das?

Wie funktioniert die Koenig HeatsBox?

Die HeatsBox wird vom Schweizer Hersteller Koenig hergestellt und ist die weltweit erste intelligente heizbare Lunchbox. Die Box lässt sich Aufladen und via App steuern. In ihrem Inneren befindet sich ein Wärmeelement, das mit einem Knopfdruck aktiviert werden kann. Die Rundum-Erwärmung sorgt für einen gleichmässigen Aufwärmprozess, welcher für frischen Geschmack sorgen soll und ebenfalls die vollen Nährwerte der Lebensmittel beibehält. Die HeatsBox kann deine Speisen zudem für mehrere Stunden warmhalten, sodass du jederzeit und überall in den Genuss einer warmen Mahlzeit kommst. Ich bin gespannt.

Es geht ans Auspacken

Im Lieferumfang befinden sich das HeatsBox-Gerät inklusive Gerätedeckel, die herausnehmbare Innenschale mit separatem Deckel, ein Divider, das USB-C-Ladekabel und die Gebrauchsanweisung.

Die Koenig Heatsbox inklusive Zubehör. Quelle: Marie-Line Oboussier / Competec

Das Gerät und alle Einzelteile wirken sehr hochwertig, robust und langlebig. Das Design ist schlicht und gleicht einer gewöhnlichen Lunchbox. So weit, so gut. Was mir auffällt: die HeatsBox ist in leerem Zustand bereits deutlich schwerer als meine herkömmlichen Varianten. Das Nettogewicht wird vom Hersteller mit 0.8 kg angegeben. Ich habe nachgewogen und laut meiner Küchenwaage wiegt die leere Box inklusive Divider 1.17 kg – ganz schön schwer. Jedoch muss die Wärmetechnologie ja auch irgendwo untergebracht werden. Ein weiterer kleiner Wermutstropfen: Das Ladekabel wird ohne Netzteil geliefert.

Die Vorbereitung

Ich stecke das Gerät ein und lasse es erstmal vollständig aufladen. Die Lunchbox lässt sich entweder mit der «HeatsBox-App» oder offline verwenden. Ich entscheide mich für die App, da sie viele zusätzliche Funktionen bietet, und lade sie direkt herunter. Vor der ersten Verwendung reinige ich das Gerät sorgfältig mit einem feuchten Lappen und die Innenschale mit warmem Wasser und Spülmittel.

Um die Box am nächsten Tag im Büro zu testen, muss ich natürlich zuerst etwas kochen. Ich entscheide mich für Penne all'arrabbiata – mhmm! Nach dem Kochen fülle ich die Portion Penne in die Innenschale - soweit ändert sich an meinem Meal-Prep-Prozess also noch nichts.

Die Innenschale der HeatsBox lässt sich mit einer ordentlichen Portion Penne befüllen. Quelle: Marie-Line Oboussier / Competec

Dabei gilt zu beachten, dass die Schale nur bis zum Max-Strich befüllt werden darf. Nach dem Abkühlen schliesse ich die Innenschale mit dem zugehörigen Deckel und verstaue mein Essen im Kühlschrank.

Nach dem Abkühlen wird die Innenschale mit dem zugehörigen Deckel im Kühlschrank verstaut. Marie-Line Oboussier / Competec

Am nächsten Tag nehme ich die Innenschale aus dem Kühlschrank, entferne den Deckel, lege die Innenschale in die HeatsBox und verschliesse den Deckel des Geräts. So nehme ich die Box mit ins Büro.

Der Aufwärmprozess

Es ist 09:30 Uhr und ich denke das erste Mal ans Essen. Ich öffne die App und sehe mir die verschiedenen Funktionen an. Beim Erwärmungsprozess stehen mir zwei Optionen zur Verfügung. Ich kann mit «Jetzt Erwärmen» meine Mahlzeit so schnell wie möglich erwärmen lassen oder mittels «Timer» die Erwärmung meines Essens auf eine gewisse Zeit vorprogrammieren.

Die App bietet zahlreiche Funktionen. Quelle: Marie-Line Oboussier / Competec

In der App stehen noch viele weitere Funktionen zur Verfügung. Ich kann mit dem Temperaturregler wählen, wie stark die Mahlzeit erwärmt werden soll. Die Temperatur lässt sich beliebig zwischen 50°C und 85°C einstellen. Des Weiteren lässt sich zwischen verschiedenen Portionsgrössen wählen: «Toast», «Gross» und «Mittel». Laut Hersteller eignet sich «Toast» für das leichte Erwärmen von Sandwiches. Als Letztes lassen sich noch drei verschiedene Heizmodi wählen: «Warmhalten», «Schnelles Erwärmen» und «Schonendes Erwärmen».

Mit dem Temperaturregler lässt sich einstellen, wie stark die Mahlzeit erwärmt werden soll. Quelle: Marie-Line Oboussier / Competec

In meinem Penne-Fall entscheide ich mich für den Timer und programmiere die Erwärmung auf 11:45 Uhr. Ich wähle 75°C, die grosse Portionsgrösse und «Schonendes Erwärmen» - ich habe ja Zeit. Der schonende Erwärmungsprozess dauert etwas länger als der schnelle Erwärmungsprozess. Ich öffne das Überdruckventil im Deckel und los gehts!

Um 11:45 Uhr leuchtet der Knopf an meiner Lunchbox grün auf und die App meldet: Mein Essen ist bereit. Ich öffne den Deckel und mache mich über mein Mittagessen her. Die Penne sind gleichmässig erhitzt und angenehm warm. Durch die integrierte Warmhaltefunktion bleibt meine Mahlzeit bis zum letzten Bissen frisch und warm. Ich gebe zu, ich bin schon etwas fasziniert.

Dank der Heatsbox kommst du jederzeit und überall in den Genuss einer warmen Mahlzeit. Quelle: Marie-Line Oboussier / Competec

Vor allem bei Gerichten mit Sauce kenne ich es bei der Mikrowelle, dass die Erwärmung nicht bis ins Innere dringt und die Pasta deshalb innen noch kalt bleibt. Ebenfalls bleibt das Essen, das in der Mikrowelle erwärmt wurde, oft nur für einen kurzen Zeitraum warm und kühlt schnell wieder ab. Da bietet die HeatsBox auf jeden Fall deutliche Vorteile.

Mein Fazit

Die Koenig HeatsBox ist zweifellos ein praktischer Begleiter für alle, die ihre Mahlzeiten unterwegs geniessen möchten. Sie bietet zahlreiche Vorteile, wie die Möglichkeit, warme Mahlzeiten zu jeder Zeit und an jedem Ort zu geniessen. Unabhängig davon, ob vor Ort eine Mikrowelle oder gar Strom zur Verfügung steht. Zudem erwärmt sie die Speisen über längere Zeit und gleichmässig. Das Design und die einfache Bedienung haben mich überzeugt und machen sie zu einem Must-have für alle, die Wert auf Flexibilität und Genuss legen. Ich finde sie vor allem sehr praktisch, wenn keine andere Möglichkeit zum Erwärmen zur Verfügung steht: Zum Beispiel unterwegs, beim Reisen oder in der Schule. Zwei kleine Minuspunkte erhält die Box von mir für ihr Gewicht und die Tatsache, dass wenn ich gleich für mehrere Tage Essen vorkoche, ich noch zusätzliche Innenschalen dazukaufen muss.

Die Produkte aus dem Beitrag

Marie-Line Oboussier

Lead Editorial Content

Die Neugierde ist meine ständige Wegbegleiterin: Dank ihr sind meine Interessen so bunt und vielseitig wie das Sortiment im Tante-Emma-Laden. Wo ich meine Kreativität ausleben kann, kribbelt es mir in den Fingern. Falls ich nicht gerade am Shoppen, Kochen, Netflixen, Einrichten, Fotografieren, Reisen oder beim Tätowieren bin, geniesse ich in der Natur die kleinen Freuden des Lebens. Wer mich bestechen will, probiert's am besten mit Sushi oder Schoggi.

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