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Ein teures Vergnügen: Gerechtfertigte Preissteigerung bei der Nintendo Switch 2?

04.04.2025

Am 2. April 2025 hat Nintendo die Switch 2 ausführlich vorgestellt, jedoch ohne näher auf den Preis der Konsole und Spiele einzugehen. In der Zwischenzeit ist dieser bekannt und dürfte für viele ein Schock sein. Ich versuche Gründe für die Preiserhöhung zu finden und stelle mir selbst die Frage: Bin ich bereit, noch mehr für mein Hobby auszugeben?

Kurz und knapp

  • Nintendo Switch 2-Games wie «Mario Kart World» sowie Konsole sind teurer als bei der ersten Switch.
  • Wir suchen mögliche Gründe für den Preisanstieg.
  • Das Hobby Gaming war noch nie wirklich günstig.

Als das lang erwartete Game «GTA VI» wegen eines technischen Fehlers kurzzeitig für 99 Schweizer Franken in unserem Onlineshop auftauchte, erlangten wir innert wenigen Augenblicken Weltruhm, zumindest kurzfristig. Eine hitzige Diskussion startete im Netz, ob der saftige Preis nicht zu viel des Guten ist. Wie auf Instagram gepostet, handelte es sich um einen Fehler unsererseits – der Preis ist noch nicht bekannt.

Der Hunderter für ein Game rückt näher

Spätestens seit der Preisankündigung der Switch 2-Konsole sowie dem Verkaufspreis für das Game «Mario Kart World» ist das Thema im Internet erneut entflammt. Die Konsole ohne Spiel kostet 469.90 Schweizer Franken, mit dem Funracer im Mario-Universum 509.90 CHF. Das Rennspiel alleine kostet gemäss Nintendo US-Store 79.99 amerikanische Dollar. Grob gerechnet sind das etwa 80 Schweizer Franken. Gerüchten zufolge soll die physische Version nochmals ein Zehner teurer sein. Da kann ich dich beruhigen, wir werden auch für die Game Card-Variante die 80er-Grenze nicht überschreiten.

Schon wieder teurer

Im Vergleich zu einem neuen Titel für die erste Switch sind das rund 20 Franken mehr. Zudem ist der Startpreis der Switch 2 im Vergleich zum Erstlingswerk des japanischen Unternehmens deutlich höher – diese kostete zum Start vor acht Jahren 350 Schweizer Franken. Die Hardware der zweiten Switch ist besser, ein Lüfter kommt hinzu und das Display sowie die Controller Joy-Con 2 sind grösser – doch rechtfertig dies eine derartige Preiserhöhung? Den Unmut im Netz kann ich schon verstehen. Die Lebensunterhaltskosten in den letzten Jahren sind gestiegen – beinahe alles ist teurer als noch vor ein paar Jahren. Für das volle Spielerlebnis fallen zudem zusätzliche Kosten an, etwa für die Anschaffung der optionalen Kamera oder einer SD Express Card für mehr Speicher. Immerhin wird das meiste Zubehör, welches für die Switch kompatibel ist, auch für deren Nachfolgemodell funktionieren, beispielsweise der Pro Controller. Auf der anderen Seite verstehe ich auch Nintendo. Die Inflation ging wohl auch an ihnen nicht spurlos vorbei. Eine offizielle Stellungnahme von Nintendo wäre in diesem Zusammenhang sicher aufschlussreich.

Fazit: Gaming ist und bleibt ein kostenintensives Hobby

Seit nunmehr über 30 Jahren zocke ich Computer- und Videospiele und will gar nicht darüber nachdenken, wie viel Kohle ich schon in diese Freizeitbeschäftigung investiert habe. Für die Playstation 3 inklusive Spiel habe ich anno dazumal beinahe 1000 Schweizer Franken hinblättern müssen. Die Preissteigerung von Nintendo bei den Games und der Hybrid-Konsole ist zwar unschön, aber wenn mir das Endprodukt Spass macht, bin ich gerne bereit, dafür mehr zu bezahlen.

Was ist deine Meinung zum Thema? Lass es uns in der Kommentarspalte wissen.

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Patrick Lang

Content Marketing Manager

Bereits in jungen Jahren erhielt ich meinen ersten Computer. Bald darauf kam ich mit den ersten PC-Komponenten in Berührung und habe diese zur Leistungssteigerung eingebaut. Dabei half mir meine Leidenschaft für Gaming und Technik, die bis heute ungebrochen ist. Regelmässig informiere ich mich über die neusten Trends in der Computerwelt, sei es für Business, Home-Office oder Multimedia. Dazu gehören auch die neuesten Mobilgeräte und all ihre Gadgets.

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