
Plastik- und verpackungsfrei
Das ZeroWaste Konzept von FAIR SQUARED

Die Vision plastik- und verpackungsfrei zu werden
Kunststoff oder Plastik, dessen Herstellung aus endlichen und fossilen Rohstoffen sowie das damit verbundene Problem der Entsorgung, hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum Thema öffentlichen Ärgernisses entwickelt. Küsten voll mit leeren Getränkeflaschen, Einkaufstüten und anderen Einwegverpackungen sind immer wieder in sämtlichen Medien sichtbar. Das Schlagwort Mikroplastik wird immer wieder thematisiert und damit verbunden die unberechenbaren Minipartikel für Mensch und Umwelt. Doch um was handelt es sich bei Mikroplastik genau?
Mikroplastik
Kunststoffe sind eigentlich ziemlich jung aber unsterblich! Seit den 70er Jahren gehören Kunststoffe im grossen Stil zur Industrie. Grösstenteils bestehen diese aus erdölbasierten Polymeren und zeichnen sich durch lange Haltbarkeit und hohe Formbeständigkeit aus, was zusammen mit der Gewichtsersparnis die Hauptgründe der Beliebtheit sind, um Produkte aller Art herzustellen. Und genau darin liegt auch das Problem. Gewisse Plastiksorten, wie z.B. jene für Flaschen, brauchen mehrere Jahrhunderte, um sich abzubauen. Zudem ist abbauen eigentlich der falsche Begriff, vielmehr zersetzen sich die Gegenstände in kleinste Partikel, den sogenannten Mikroplastik, welcher dann an ganz unterschiedlichen Stellen wieder auftaucht. Unter Mikroplastik versteht man kleinste Teile aus Kunststoff, deren Durchmesser kleiner als 5 mm ist. Diese entstehen entweder wenn Produkte aus Plastik z.B. durch Wasser, UV-Licht oder andere äussere Einwirkungen zerrieben werden. Oder sie werden bewusst erzeugt, wie in konventioneller Kosmetik z.B. für Peeling-Effekte. Die Konsequenzen von Mikroplastik auf Umwelt und den menschlichen Körper sind alles andere als vorteilhaft. Zurecht werden Verbraucher immer skeptischer und es wird auf den Konsum solcher Produkte verzichtet. Ein möglicher Weg dazu: Zertifizierte Naturkosmetik! Diese darf keinerlei Mikroplastik enthalten. Im Beispiel Peeling kommen hier stattdessen natürliche Stoffe wie Zellulosefasern zum Einsatz. Wer will schon Plastik auf seine Haut auftragen?! Man sollte sich gut überlegen, mit was man das grösste Organ des menschlichen Körpers in Kontakt bringen möchte. Einige Studien sind schon zur Erkenntnis gekommen, dass sich Mikroplastik im menschlichen Organismus ablagert, anschliessend über die Kläranlagen in die Flüsse und so in die Meere gelangt, wo er schliesslich als schädliche Nahrung von Tieren aufgenommen wird. Höchste Zeit, das Konsumverhalten zu ändern und etwas gegen das Problem «Plastik» zu unternehmen. Jede Kaufentscheidung, die wir treffen, hat das Potenzial, etwas zu FAIRändern!
FAIRänderung in der Naturkosmetik!
Die Mikroplastik-Problematik, die weltweit zunehmende Umweltverschmutzung, unendliche Müllberge, erschreckende Bilder von Plastikstrudeln, die sich in den Weltmeeren bilden und der hohe Verbrauch endlicher Rohstoffe, bewegten FAIR SQUARED dazu zu handeln. Oft entsteht das Problem, weil versucht wird den Alltag möglichst bequem und praktisch zu gestalten, wodurch unnötig Ressourcen verschwendet werden. Eine Verpackung ist eigentlich ein absurdes Phänomen, stellt man die Verrottungsdauer von Plastik ins Verhältnis zum Nutzen. Lediglich 9 Prozent des weltweiten Plastikmülls werden recycelt, 12 Prozent verbrannt und der Löwenanteil von 79 Prozent deponiert oder in der Umwelt entsorgt. Man geht davon aus, dass 2050 mehr Plastik im Meer schwimmt als Fische. Dieser Entwicklung möchte FAIR SQUARED unbedingt und konsequent entgegensteuern. Nach Monaten intensiver Beschäftigung mit Fragen wie «Was ist eigentlich nachhaltig?», «Kann Kunststoff nachhaltig sein?», «Ist Glas die bessere Alternative oder sollte man grundsätzlich umdenken und die Verpackung komplett neu überdenken?» kam man zum Schluss, dass es bei FAIR SQUARED schlichtweg nicht mehr um Einwegverpackungen gehen sollte. Vielmehr soll die Zukunft mit einem nachhaltigen, plastikfreien Zero-Waste-Konzept bestritten werden.
Einweg ist kein Weg!
Aus diesem Grund bietet FAIR SQUARED seit 2020 die fair-veganen Naturprodukte plastikfrei und Zero Waste im Mehrwegglas an. Sogar die Dichtungen in den Deckeln der Produkte, welche weltweit nur aus Kunststoff erhältlich sind, hat das Unternehmen selbst aus fair gehandeltem Naturkautschuk hergestellt. So wurde das gesamte Sortiment Schritt für Schritt von allem unnötigen Kunststoff befreit und seit April 2020 auf ein Mehrwegglassystem umgestellt. Alle Gläser und Flaschen werden von FAIR SQUARED befüllt und in den Verkauf gebracht. Leere Gläser können dem Handel zurückgebracht werden, welche diese in grösseren Mengen an Fair Squared retournieren. Die leeren Behälter werden gereinigt und kontrolliert. Hierfür hat FAIR SQUARED extra einen Partner beauftragt, welcher alle Gläschen und Fläschchen rückstandlos reinigt, auf Fehler überprüft und nach geltenden Hygienevorschriften wieder vorbereitet. Schliesslich werden sie wieder mit FAIR SQUARED Produkten befüllt und kommen so wieder in den Kreislauf.
Besinnen wir uns auf frühere Zeiten zurück, in denen Milch noch selbstverständlich in Glasflaschen ins Haus kam und man diese einfach wieder zurückbrachte. Glas benötigt in der Herstellung zwar einiges an Energie, doch hat es aus ökologischer Sicht eine deutlich bessere Bilanz als jeglicher Kunststoff. Vor allem, wenn Glas immer und immer wieder verwendet wird, reduziert sich der hohe Energieverbrauch der Herstellung pro Stück immer mehr. Plastik landet leider viel zu oft an Orten, wo er nichts zu suchen hat und wird aus Erdöl ebenfalls sehr energieaufwendig hergestellt. Mit dem simplen, aber bedeutenden Kreislauf trägt Fair Squared dazu bei, effektiv Müll und Plastik zu FAIRmeiden und dem Werkstoff Glas in der Naturkosmetikbranche eine sinnvolle Aufgabe zu übertragen. Und ganz nebenbei finden wir, dass die Tiegel und Flaschen auch optisch gut gelungen sind.
Der Fair Squared Zero Waste Kreislauf
