Brack Logo

So trägt man Parfum richtig auf: Tipps und Wissenswertes

13.12.2022

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wieso derselbe Duft an unterschiedlichen Personen anders riechen kann oder wie die Preisunterschiede der einzelnen Düfte zustande kommen? Das und vieles mehr verraten wir Ihnen hier. Auf der Suche nach Ihrem Lieblingsduft begegnen Sie wahrscheinlich einigen Begriffen, die Ihnen unbekannt sind. Wir erklären unter anderem den Unterschied zwischen Eau de Parfum und Eau de Toilette und verraten Ihnen Tipps und Tricks zur Anwendung. Tauchen Sie ein in die Welt der Düfte!

Duftintensitäten

Die Basis von einem Parfum besteht aus einem Gemisch aus ätherischen Ölen, natürlichen und synthetischen Essenzen und Wasser. Der enthaltene Alkohol fördert die Verdunstung des Wassers auf der Haut, sodass nur noch die dufttragende Essenz auf dem Körper bleibt. Die Intensität des Geruchs ist abhängig von der Menge an Duftstoffen und die Verdünnung bestimmt den Preis. Mit steigendem Wassergehalt ist der Duft zwar günstiger, jedoch muss mehr davon aufgetragen werden, bis die gewünschte Stärke erreicht ist. Zusätzlich muss das Produkt auch öfters aufgefrischt werden. Eine kurze Übersicht über die verschiedenen Stufen finden Sie hier:

Eau de Parfum (EdP)

Der Anteil an Duftkonzentrat beim Eau de Parfum ist mit etwa 10-15% sehr hoch. Der Geruch ist also sehr stark und langanhaltend. Daher ist es ratsam, davon nur einmal pro Tag geringe Mengen zu verwenden. Das Produkt ist luxuriöser und deswegen auch teurer als leichtere Düfte.

Eau de Toilette (EdT)

Das Eau de Toilette ist weniger intensiv und hat einen Duftkonzentrat-Anteil von ca. 6-9%. Es kann schneller verfliegen und man kann sich deswegen ruhig mehrmals am Tag damit einsprühen. Mit seinem leichten Geruch ist es für den Sommer sehr passend.

Eau de Cologne (EdC)

Die leichteste Form mit einem Anteil von 3-5% Duftkonzentrat ist das Eau de Cologne. Ursprünglich war dieses nämlich ein Erfrischungswasser. Es verfliegt jedoch von allen genannten Produkten am schnellsten und kann deshalb öfters aufgefrischt werden. Das Eau de Cologne gehört zu den kostengünstigsten Produkten.


Duftnoten

Die Kopfnote

Das Erste, was man bei einem Duft wahrnimmt, ist die Kopfnote. Sie vermittelt somit den Ersten, meist wichtigsten Eindruck. Jedoch verfliegt dieser Duft relativ schnell. Bereits etwa 15 Minuten nach dem Sprühen riecht man von der Kopfnote meist nichts mehr. Häufig eingesetzte Duftstoffe: frisch, grün, luftig, (Minze, Zitrus)

Die Herznote

Die zweite Phase bildet das Herz eines Duftes und bestimmt somit, wie der Duft wahrgenommen wird. Diese Note ist langanhaltender und kann bis zu 3 Stunden wahrgenommen werden. Der Geruch entwickelt sich in Richtung Basisnote. Nicht bei jedem Duft erfolgt dieser Wechsel zum gleichen Zeitpunkt. Häufig eingesetzte Duftstoffe: blumig, fruchtig, würzig, krautig, (Rosen, Nelken, Jasmin)

Die Basisnote

Diese Note vereint die gesamte Duftkomposition (Kopf,- Herz-, Basisnote) und hält von allen dreien mit Abstand am längsten. Sie sorgt dafür, dass sich der Duft an jeder Person individuell entfaltet, was zusätzlich von den unterschiedlichen Hauttypen, den Hormonen, dem Alter und der Ernährung abhängt. Häufig eingesetzte Duftstoffe: holzig, harzig, rauchig, (Vanille, Harz, Moschus, Holz, Sandelholz, Leder)


Tipps und Tricks beim Auftragen des Duftes

Dosierung

Die ideale Menge beim Auftragen eines Parfums richtet sich zum einen nach den verschiedenen Duftintensitäten aber auch nach den eigenen Vorlieben. Beim Eau de Parfum reichen ein bis zwei Spritzer pro Tag, da dieses sehr intensiv und langanhaltend riecht.

Beim Eau de Toilette werden drei bis vier Spritzer empfohlen und bei der schwächsten Form, dem Eau de Cologne, dürfen es auch etwas mehr sein. Beim Sprühen empfiehlt der Parfumeur eine Distanz von ca. 20 cm.

Die richtige Körperstelle

Entscheidend für die Entfaltung der Duftmoleküle ist der Ort beim Auftragen. Am besten geeignet sind warme Körperstellen, an denen das Blut stark zirkuliert und der Pulsschlag zu spüren ist.

Nach dem Duschen ist die Haut warm und die Poren sind geöffnet. Das begünstigt die Duftaufnahme der Haut und der Geruch hält länger an. Geruchsneutrale Bodylotions sowie Vaseline eignen sich gut als Basis unter dem Parfum, denn diese sorgen für einen intensiveren Duft und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit.

Auf folgenden Stellen hält der Duft besonders lange:

  • Hals & Dekolleté – Der Klassiker
  • Innenflächen der Handgelenke
  • Hinter den Ohren und an den Schläfen
  • Am Kinn und im Nacken
  • Kniekehlen
  • Pulsadern

Kleidung

Auch die Kleidung darf gerne mal etwas nach Parfum riechen. Auf Naturmaterialien, wie zum Beispiel Baumwolle, Wolle oder Samt, können sich die Duftmoleküle besser entfalten als auf synthetischen Stoffen wie Polyester. Beim Auftragen sollte darauf geachtet werden, dass das Parfum auf hellen oder empfindlichen Stoffen keine Flecken hinterlässt. Besonders schnell geschieht dies zum Beispiel auf Seide.


Mögen Sie lieber Düfte mit pudrigen, blumigen oder frischen Duftnoten, stöbern Sie in unseren femininen Düften. Auch bei den maskulinen Düften finden Sie eine grosse Auswahl an herben, frischen, holzigen oder Zitrus-Duftnoten. Viel Spass beim Entdecken!

FacebookLinkedinRedditXWhatsapp

Kommentare (0)

Bitte melden Sie sich an, um die Kommentarfunktion zu nutzen.