
Kaffee - Herkunft und Sorten
Woher kommt eigentlich unser Kaffee? In diesem Ratgeber erfahren Sie Wissenswertes über Herkunftsländer und Sortenunterschiede zwischen Robusta und Arabica.
Herkunftsländer
Bei den Herkunftsangaben von Kaffee-Röstungen bekommen wir meist Fernweh: Äthiopien, Brasilien, Ecuador oder Sumatra. Oder auf Kontinente bezogen: Afrika, Mittel- und Südamerika und Teile Asiens. Auf der Weltkarte tummeln sich diese Regionen rund um den Äquator und werden daher auch als «Kaffeegürtel» bezeichnet. Nur in diesem «Kaffeegürtel» finden Kaffeepflanzen die perfekten geographischen und klimatischen Verhältnisse, um optimal zu gedeihen:
- Ein feucht-mildes Klima bei Temperaturen zwischen 15 und 28 Grad Celsius
- Viel Niederschlag und Sonneneinstrahlung
- Tropische Höhenlagen, ab ca. 200 bis 2000 Meter Höhe
Robusta und Arabica
Die Kaffeepflanze gehört zur Gattung der Rubiceae. In ihren Früchten, den Kaffeekirschen, reifen die Bohnen, die geröstet zu Kaffee verarbeitet werden. Neben den bekannten Sorten Arabica und Robusta gibt es noch weniger verbreitete Sorten wie Liberica und Excelsa.
Arabica-Bohnen sind kleine aromatische Mini-Kosmen: über 800 verschiedene Aromen sind bisher nachgewiesen worden. Die Geschmacksnoten gehen von fruchtig bis beerig, nussig und schokoladig.
Die Robustapflanze ist – wie der Name schon verrät – etwas robuster als die Arabicapflanze und resistenter gegen Krankheiten. Auch die Ernte fällt im Vergleich ergiebiger aus und erklärt den Preisunterschied zwischen den beiden Sorten. Robusta Bohnen haben eher eine nussige, kakaoartige bis bittere Note, sind kräftig im Geschmack und werden daher oft für Espresso und Ristretto genommen.
Warum Fairtrade bei Kaffee so wichtig ist
Kaffee ist neben Erdöl und Schokolade einer der wichtigsten Rohstoffe. Weltweit gibt es insgesamt über 15 Milliarden Kaffeebäume. Die meisten davon werden per Hand abgeerntet, und zwar von circa 25 Millionen Menschen, die im Kaffeeanbau weltweit arbeiten. Obwohl die Kaffee-Nachfrage stetig steigt, leben die Kleinbauern häufig in grosser Armut, weit unterhalb eines existenzsichernden Einkommens. Hier kommt Fairtrade in Spiel:
Ein vertraglich garantierter Mindestpreis für Kaffee sorgt dafür, dass die Bauern für Ihre Ernte adäquat entlohnt werden, und ermöglicht ihnen damit ein sicheres Einkommen. Zusätzlich werden Projekte wie Anpassungen an den Klimawandel, Schulungen zur Verbesserung der Qualität und Produktivität sowie eine Sensibilisierung zum Thema Kinderarbeit umgesetzt. Mit dem Kauf von Fairtrade-Produkten kann jeder dazu beitragen, dass sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauernfamilien verbessern.
Fairtrade Kaffee

Die Welt des Kaffees
Tipps und Empfehlungen u.a. zur Herkunft, Lagerung, Auswahl und Zubereitung.
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