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Wissenswertes über Ventilatoren

08.07.2022

Ventilatoren werden zwar häufig zu den Kühlgeräten gezählt und oft auch so bezeichnet. Sie kühlen die Raumluft aber nicht direkt, sondern beschleunigen stattdessen den Luftaustausch im Raum und die Verdunstung von Schweiss auf der Haut. Mit einem Ventilator können Sie die Temperatur in einem Raum nur sehr geringfügig senken, indem Sie beispielsweise die Verteilung kühlerer Luft von draussen oder von einem Nebenzimmer fördern. Für Personen, die sich im Wirkungsbereich aufhalten, fühlt sich die vom Ventilator bewegte Luft aber angenehm kühl an. Warum ist das so?

Unterstützung für die körpereigene Klimaanlage

Ventilatoren kühlen die Luft nicht, sondern lassen sie im Raum zirkulieren. Wenn die so bewegte Luft auf unsere Haut trifft, fühlt sich das aber trotzdem kühl an. Hauptgrund dafür ist die höhere Luftfeuchtigkeit direkt am Körper. Wenn die feuchtere und durch den Körper leicht aufgewärmte Luft durch den Ventilator weggeblasen und durch trockenere ersetzt wird, verdunstet der Schweiss schneller. Dabei entsteht Verdunstungskälte. Nur bei besonders schwülem Klima, wenn die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist, verdunstet der Schweiss sehr langsam oder gar nicht mehr. Dann empfinden wir auch den Ventilator nicht mehr als erfrischend.

Falls Sie auf der Suche sind nach einem Gerät, das die Raumluft aktiv herunterkühlt, empfehlen wir Ihnen unseren Ratgeber zu Klimageräten und Luftkühlern.

Auch ein Fächer verstärkt die Verdunstung von Feuchtigkeit auf der Haut, allerdings mit weniger Kraft und Ausdauer als ein elektrischer Ventilator.

Damit er die körpereigene Temperaturregulierung beschleunigt, müssen Sie den Luftstrom des Ventilators übrigens nicht direkt auf den Körper richten. Es hilft genauso, wenn die bewegte Luft die Haut über den Boden, die Decke oder eine Wand erreicht. So können Sie das Risiko einer Erkältung oder Muskelverspannung durch den Luftzug etwas reduzieren.

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Ventilatoren immer nur anstellen, wenn mindestens eine Person im Raum ist

Wenn sich niemand in dem Raum aufhält, in dem der Ventilator läuft, ist das Gerät wirkungslos und verbraucht Energie. Denn eine aktive Kühlwirkung erzielt es ausschliesslich durch die schnellere Verdunstung von Feuchtigkeit auf der Haut. Aus diesem Grund sind viele Ventilatoren mit einer Timerfunktion ausgestattet, mit der Sie den Zeitpunkt des Ausschaltens programmieren können. Auch Zeitschaltuhren oder Smart-Home-Steuerungen mit Bewegungsmelder können Sie beim Stromsparen unterstützen. Falls Sie sich für das Thema Smart Home interessieren, finden Sie hier ein paar Einstiegsmöglichkeiten.

Verschiedene Geräte für unterschiedliche Ansprüche

Da sie die Raumluft nicht kühlen, sind Ventilatoren weniger wirksam als Klimaanlagen. Sie verbrauchen jedoch auch nicht so viel Energie, müssen nicht fest installiert werden und sind einfach und flexibel in der Platzierung und Bedienung. Die einfacheren Modelle stellen Sie auf, stecken sie ein und drücken auf den Einschaltknopf. Andere Geräte erfüllen höhere Ansprüche und sind unter anderem mit einer Fernbedienung oder Timerfunktion ausgestattet. Kombigeräte bieten Ihnen neben der Ventilation beispielsweise spezielle Filter zur Luftreinigung, einen Wassertank zur zusätzlichen Luftbefeuchtung oder eine Heizfunktion.

In Verbindung mit weiteren Massnahmen können Sie mit einem Ventilator die kühlende oder erfrischende Wirkung verstärken. Wie Sie die Propellermaschine beispielsweise wirkungsvoll vor einem offenen Fenster oder einer Schale mit Eiswürfeln einsetzen, erklären wir Ihnen in unseren 10 Tipps für eine kühle Wohnung im Sommer:

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Gut zu wissen: Wie funktioniert ein Ventilator?

Die meisten Ventilatoren für den Heimgebrauch funktionieren nach dem Axialprinzip, eine Ausnahme bilden die Säulen- bzw. Turmventilatoren. Beim Axialventilator bewegt der strombetriebene Motor die an seiner Achse befestigten Propellerflügel. Auf der Rückseite wird Luft angezogen, durch die Sogwirkung beschleunigt und nach vorne, parallel zur Motorachse, ausgeblasen. Grössere Rotoren bewirken bei gleich schneller Drehung einen stärkeren Luftstrom als kleinere. Turmventilatoren erzeugen den Luftstrom üblicherweise nach dem Querstrom- oder Tangentialprinzip. Ein Elektromotor treibt die Rotorblätter an, die durch schnelle Drehung einen Luftstrom erzeugen. Im Gegensatz zu Axialventilatoren verläuft dieser Strom von oben nach unten und von unten nach oben durch das Gehäuse. Durch die schlitz- oder gitterförmigen Austrittsöffnungen auf der Vorderseite gelangt die bewegte Luft dann in den Raum.

Welcher Ventilator ist der richtige für Sie?

  • Suchen Sie ein Gerät, das Sie möglichst flexibel einstellen und einsetzen können? Dann empfehlen wir Ihnen einen Standventilator.
  • Möchten Sie grössere Räume kühlen, in denen sich regelmässig Personen, aber nicht viele Möbel oder andere Hindernisse befinden? Wenn ja, dann könnte ein Bodenventilator mit mehreren Leistungsstufen für Sie interessant sein.
  • Soll das Gerät nicht viel Platz einnehmen und sich möglichst gut der übrigen Einrichtung anpassen? Schauen Sie sich doch mal die Turmventilatoren etwas genauer an.
  • Steht Ihnen der Sinn mehr nach einem Ventilator, der einerseits leise ist und sich andererseits immer am selben Ort befindet? Ein Deckenventilator erfüllt beide Kriterien. Vor einer Anschaffung eines Deckenventilators gilt es jedoch, einige wichtige Punkte zu beachten (vgl. Link zum entsprechenden Abschnitt).
  • Benötigen Sie den kühlenden Luftstrom vor allem beim Arbeiten am PC oder beim Fernsehen im Wohnzimmer? In diesem Fall könnte ein Tischventilator das Richtige für Sie sein.
  • Suchen Sie nach einer Erfrischungsmöglichkeit für unterwegs? Besonders klein und flexibel sind die üblicherweise batterie- oder akkubetriebenen Handventilatoren, die Sie gut überallhin mitnehmen können.

Standventilatoren: vielseitig einsetzbar, aber nicht ganz unauffällig

Üblicherweise mit einem höhenverstellbaren Standbein sowie Schwenkfunktion und Neigemöglichkeit ausgestattet, sind diese Standgeräte die flexibelsten Ventilatoren. Durch ihre Ausstattung eignen sie sich für die meisten Räume und Anwendungszwecke.

Auf der anderen Seite benötigen sie verhältnismässig viel Platz, fallen meist sofort ins Auge und verursachen je nach Modell deutlich hörbare Betriebsgeräusche. Neben den vielfältigen Ausrichtungsmöglichkeiten bieten Ihnen die meisten Geräte die Wahl zwischen unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen.

Bei vielen Standventilatoren können Sie die Höhe sowie den senkrechten und/oder waagrechten Neigungswinkel einstellen (beispielhaft im Bild: Standventilator Air Shower F230 von Boneco).

    Bodenventilatoren: kräftige Belüftung von unten

    Wie der Name vermuten lässt, stellen Sie diese Geräteart auf dem Boden des Raumes auf, den Sie damit belüften wollen. Üblicherweise ohne Standbein, sind Bodenventilatoren kompakt und unauffällig, weil sie Ihnen die Sicht nicht verdecken. Da sie vor allem die etwas kühlere Bodenluft in Bewegung versetzen, eignen sie sich besonders gut für Zimmer mit wenigen Möbeln und anderen Hindernissen. Leistungsstarke Modelle können Sie ausserdem gut für grössere Räume wie eine Werkstatt oder eine Lagerhalle nutzen, sofern das ebenfalls lautere Betriebsgeräusch dabei kein Problem darstellt. Bodenventilatoren sind meistens einfach zu transportieren und zu bedienen, andererseits aber nicht mit vielen Funktionen ausgestattet. Die Oszillation bzw. das Schwenken von links nach rechts und umgekehrt, ist bei den wenigsten Geräten möglich. Dafür können Sie bei vielen den Neigungswinkel von oben nach unten einstellen und so bei Bedarf den Luftstrom stärker in Richtung der Bereiche im Raum regulieren, in denen sich bevorzugt Personen aufhalten.

    Bodenventilatoren sind wirkungsvoll bei viel Platz am Boden aber oft nicht verstellbar oder schwenkbar (Beispielhaft im Bild: Bodenventilator Otto von Stadler Form).

      Turmventilatoren: leistungsstarke Designgeräte

      Diese Lüfter werden wegen ihrer hohen und schmalen Bauform Turm- oder Säulenventilatoren genannt. Sie unterscheiden sich nicht nur im Design, sondern häufig auch bezüglich Leistung und Funktionsumfang von den anderen Ventilatorarten. Sie erzeugen den Luftstrom im Inneren ihres Gehäuses und entlassen ihn anschliessend durch die Lüftungsschlitze oder -gitter auf der Vorderseite. Der unterschiedliche Antrieb und das abgedeckte Gehäuse machen Turmventilatoren zu leistungsstarken, leisen und sicheren Lüftern. Dank des kompakten Designs benötigen sie deutlich weniger Platz als Stand- oder Bodenventilatoren mit vergleichbarer Lüftungsleistung. Ausserdem verfügen sie häufig über mehrere Geschwindigkeitsstufen, Schwenkmechanismus, Timerfunktion oder auch eine Fernbedienung.

      Ein Turmventilator weist eine stabile Basis auf und ist damit zu einem gewissen Grad gegen Umkippen gesichert. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, das Gerät an einem möglichst geschützten Ort und auf ebenem Untergrund zu platzieren. Stellen Sie ihn also beispielsweise besser nicht mitten in einem Durchgang, auf einer Treppenstufe oder vor einem offenen Fenster auf.

      Die meisten Turm- oder Säulenventilatoren unterscheiden sich bezüglich Designs und Funktionsumfangs deutlich von den anderen Gerätearten (beispielhaft im Bild: Smart-Turmlüfter 350000 von Princess).

        Deckenventilatoren: leiser Betrieb und grosse Luftumwälzung

        Ein an der Decke angebrachter Ventilator stört weder den Blick noch beim Durchqueren des Zimmers. Voraussetzung ist natürlich, dass die Decke genügend hoch und stark ist und über einen Stromanschluss an der gewünschten Stelle verfügt. Bevor Sie einen Deckenventilator anschaffen, klären Sie daher ab, ob Ihre Decke sein Gewicht trägt. Stellen Sie darüber hinaus auch sicher, dass sie genügend hoch ist, damit die Rotorblätter auch sehr grossen Personen nicht gefährlich werden.

        Im Vergleich mit anderen Ventilatorarten spart ein fachkundig montierter Deckenventilator nicht nur Platz, sondern verteilt die Luft auch besonders leise. Hauptgrund dafür sind die Flügel, deren Grösse und Anzahl neben der Drehgeschwindigkeit darüber entscheiden, wie viel Luft sie pro Umdrehung in Bewegung versetzen.

        Die Geräuschentwicklung bzw. Betriebslautstärke wird hingegen vor allem von der Geschwindigkeit beeinflusst. Ein Ventilator mit mehr Rotorblättern und niedrigerer Geschwindigkeit kann also ähnlich viel Luft umwälzen wie ein schnellerer mit weniger Flügeln, ist dabei aber leiser.

        Die Grösse des Deckenventilators, also den Durchmesser der Rotorblätter, sollten Sie in Bezug auf die Grösse des Raumes auswählen, in dem Sie das Gerät verwenden möchten. Für kleinere Zimmer (ca. 15 m²) reicht ein Durchmesser von ca. 50 bis 100 cm, während wir für grössere Räume (ca. 25 m²) einen Durchmesser von ca. 100 bis 150 cm empfehlen. Bei noch grösseren Räumlichkeiten verwenden sie einfach mehrere Ventilatoren an verschiedenen Stellen.

        Je nach Modell stehen Ihnen für die Steuerung verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: Ein Schalter am Gerät selbst, eine nach unten hängende Zugschnur oder -kette, ein Wandschalter, eine Fernbedienung oder bei sehr modernen Geräten sogar eine Smartphone-App.

        Eine nützliche Funktion einiger Deckenlüfter ist der Wintermodus, der die Flügel rückwärtslaufen lässt. Auf diese Weise verteilen sie die warme Heizluft besser im Raum. Ebenfalls eine Überlegung wert sind Kombigeräte mit integrierter Deckenleuchte, da Sie für die Montage sowieso einen Stromanschluss benötigen.

        Ein mit einer Lampe kombinierter Deckenventilator nutzt den gleichen Stromanschluss und spart so Platz.

          Tischventilatoren: erfrischende Helfer am Arbeitsplatz

          Tischgeräte sind kleine bis mittelgrosse Ventilatoren mit üblicherweise geringerem Platzbedarf und Funktionsumfang als Standventilatoren. Sie sind darauf ausgelegt, auf einem Tisch oder einer ähnlichen ebenen Fläche aufgestellt zu werden, und damit nicht für jedes Zimmer gleich gut geeignet. Die meisten Modelle bieten Ihnen unterschiedliche Geschwindigkeitsstufen sowie die Möglichkeiten, den Neigewinkel einzustellen und den Luftstrom mittels Schwenken-Funktion im Zimmer zu verteilen. An heissen Sommertagen sind sie zum Beispiel wertvolle Begleiter am Arbeitsplatz oder während der Zugfahrt. Daher gibt es viele kleinere Geräte dieses Typs, die statt eines normalen Stromkabels mit einen USB-Kabel und je nach Modell sogar mit einem Akku ausgestattet sind. Einige davon sind kompakt genug, um sie auf Reisen mitzunehmen und sie unterwegs über ein Notebook oder eine Powerbank mit Strom zu versorgen. USB-Tischventilatoren weisen eine geringere Leistung auf als Steckdosenmodelle und verbrauchen daher auch deutlich weniger Energie.

          Mit ihrer kompakten Grösse und häufig mehreren Geschwindigkeitsstufen sind Tischventilatoren ideal für den Arbeitsplatz.

            Handventilatoren: Frischer Wind zum Mitnehmen

            Eine erfrischende Brise, wo immer Sie gerade sind: Diesen Traum können Sie sich mit einem Handventilator erfüllen – zumindest solange der Akku oder die Batterien nicht leer sind. Denn die brauchen die kompakten Lüfter natürlich, um unterwegs nicht auf einen Stromanschluss angewiesen zu sein.

            Handlüfter kommen in verschiedenen Farben und Formen daher und sind so klein, dass sie in die meisten Handtaschen sowie in Erwachsenen- und Kinderhände passen. Im Funktionsumfang sind sie meistens sehr eingeschränkt, dafür gibt es besonders sommertaugliche Modelle, die zusätzlich zum kühlenden Lüftchen auch Wasser- oder Nebeltropfen versprühen. Durch den Batterie- bzw. Akkubetrieb ist der Stromverbrauch der Handlüfter relativ gering, entsprechend lassen sich die wenigsten von ihnen mit Tisch- oder gar Standmodellen vergleichen.

            Falls das Gerät auch zur Nutzung durch Kinder gedacht ist, stellen Sie vorher sicher, dass sich diese auch bei unsachgemässer Verwendung nicht damit verletzen können. Entscheiden Sie sich im Zweifelsfall für ein Modell das spezifisch für Kinder beworben wird und beispielsweise weiche Rotorflügel hat.

            Nicht nur klein und überallhin mitnehmbar, sondern auch ein beliebtes Spielzeug: der Handventilator.

              Andere Geräte mit Ventilator und Lüfterfunktion

              Bestimmte Geräte, deren Hauptzweck ein anderer ist als die Kühlung eines Raumes, sind zusätzlich mit einem Ventilator ausgestattet. Bei einem Heizlüfter handelt es sich um ein Gerät, das die auszublasende Luft vorher aufwärmt. Bei vielen Modellen haben Sie jedoch die Möglichkeit, auf die Heizfunktion zu verzichten und nur das Gebläse zu nutzen. Diese Geräte können sie also einerseits im Winter zum Heizen einsetzen, andererseits im Sommer zum erfrischenden Verteilen der Raumluft. Nicht nur bei den Luftbefeuchtern, die Verdunstungskälte produzieren, bietet sich diese Verwendung an. Auch Luftreiniger mit Ventilator verteilen saubere und kühlende Luft effizient im Raum.

                Zahlreiche nützliche Funktionen

                Eine besonders nützliche Funktion ist das Schwenken, in der Fachsprache "Oszillation" genannt. Damit bewegt sich der rotierende Propeller regelmässig von einer Seite auf die andere und wieder zurück und verteilt die Luft dadurch über einen grösseren Bereich. Der Winkel der Oszillation ist je nach Gerät unterschiedlich, in seltenen Fällen ist sogar ein vertikales Schwenken möglich. Die Schwenkfunktion ist vor allem bei Stand-, Turm- und grösseren Tischventilatoren verbreitet.

                Falls in der Produktbeschreibung ein verstellbarer Neigungswinkel erwähnt wird, bedeutet dies üblicherweise, dass Sie den Luftstrahl weiter nach unten oder oben richten können. Diese Funktion ist am ehesten bei Boden- und Standventilatoren, selten bei Tischventilatoren anzutreffen.

                Die meisten (allerdings nicht alle) Standventilatoren sind höhenverstellbar. Das heisst, Sie können die Stange, auf der das Gerät montiert ist, kürzer oder länger einstellen. So entscheiden Sie, in welcher Höhe der Luftstrom durch das Zimmer geblasen werden soll.

                Geräte mit Timerfunktion schalten nach einer definierten Dauer automatisch ab. Da Ventilatoren, nur einen Nutzen haben, wenn sich Personen im Wirkungsbereich aufhalten, vermeiden Sie durch die automatische Abschaltung unter Umständen unnötigen Stromverbrauch.

                Die Bedienung des Ventilators ist in den meisten Fällen über Tasten direkt am Gerät möglich. Insbesondere Turmventilatoren verfügen oft, andere Gerätearten weniger häufig, über eine Fernbedienung. Diese erlaubt es Ihnen beispielsweise, das Gerät bequem vom Sofa oder Schreibtisch aus zu kontrollieren, ohne dafür aufstehen zu müssen. Sehr moderne Geräte lassen sich stattdessen mit Ihrem WLAN-Netzwerk verbinden und über eine Smartphone-App kontrollieren. Selten sind Fusstasten vorhanden, die das Ein-, Aus- und Umschalten durch eine Berührung mit den Zehen oder dem Fussballen ermöglichen.

                Sehr moderne Geräte lassen sich über WLAN und eine App auf dem Smartphone oder Tablet steuern.

                Immer eine Überlegung wert: Lautstärke und Sicherheit

                Die meisten Ventilatoren verfügen über unterschiedliche Geschwindigkeitsstufen. Die Angabe zur Lautstärke bzw. Geräuschentwicklung in den Spezifikationen bezieht sich jeweils auf die höchste dieser Stufen. Das heisst, dass Sie ein bestimmtes Gerät auch mit leiserem Betriebsgeräusch verwenden können, jedoch nicht bei voller Leistung.

                Falls in Ihrem Haushalt Kinder oder Haustiere leben, achten Sie darauf, dass der Ventilator einen sicheren Stand hat und Finger oder Pfoten nicht in den drehenden Rotor geraten können. Am besten entscheiden Sie sich für ein Gerät mit besonders engmaschigem Gitter oder für einen Turmventilator.

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                Gut zu wissen: Lautstärke und Lärmbelastung

                Stetiger Lärm stört nicht nur die Konzentration und hält uns vom Arbeiten, Lernen oder Ausruhen ab, sondern hat auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Eine laute Geräuschkulisse sorgt dafür, dass der Körper vermehrt Stresshormone ausschüttet. Diese wiederum erhöhen den Blutdruck und belasten das Herz-Kreislauf- sowie das Immunsystem. Bei niedrigem Schalldruck ("Lautstärke") braucht es längere Belastungen, bei hohen Dezibel-Werten sind Gehörschäden aber bereits ab einer kürzeren Einwirkungsdauer möglich. Eine Übersicht mit Vergleichswerten bietet die folgende Tabelle. Die leisesten Ventilatoren sind mit ca. 30 bis 35 Dezibel auf der langsamsten Stufe kaum hörbar. Die lautesten Modelle erreichen bei der höchsten Geschwindigkeit ungefähr 70 Dezibel und sind damit beispielsweise mit einem Staubsauger vergleichbar. Für die Gesundheit des Gehörs sind erst Werte ab ca. 85 Dezibel (und über eine längere Zeit) bedenklich. Aber bereits ab ungefähr 40 Dezibel beeinträchtigt die Geräuschkulisse die Konzentrationsfähigkeit.

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