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Den Rasen bewässern mit dem Pipeline-System von Gardena

24.03.2022

Anstatt dass Sie im Sommer stets mit dem Schlauch oder dem Rasensprenger zur Stelle sind, damit der Garten schön grün bleibt, kann ein System für die automatische Bewässerung diese Aufgabe übernehmen. Und das muss keinesfalls bedeuten, dass Tag und Nacht Schläuche auf dem Rasen herumliegen, um Sprinkler mit Wasser zu versorgen. Elegant löst das beispielsweise Gardena durch sein Pipeline-System, bei dem die Zuleitungen unterirdisch verlaufen. Die Möglichkeiten dieses Systems von der einfachen Nutzung als «Wassersteckdose» bis hin zur Integration in smarte Garten- und Hausautomationslösungen beschreibt dieser Artikel.

Haben Sie unseren Ratgeber-Artikel über das Micro-Drip-System von Gardena schon gelesen? Dann wissen Sie über die grundsätzlichen Vorteile der automatisierten Bewässerung bereits Bescheid. Denn was für Hecken und für Pflanzen in Beeten und Töpfen gilt, stimmt auch in Bezug auf den Rasen: Klug aufgebaut und eingesetzt, ermöglichen Bewässerungssysteme einen Gewinn an Freizeit und Flexibilität. Im Idealfall sollten alle Bereiche des Gartens von der Bewässerung profitieren, denn was nützt es, wenn die Tomaten zwar Wasser erhalten, Sie aber dennoch früher vom Wochenendausflug zurückkehren müssen, weil der Rasen zu verdorren droht? Eine Lösung, um solche Fälle zu vermeiden, stellt das Pipeline-System von Gardena dar. Lesen Sie die folgenden Abschnitte, um herauszufinden, ob es sich auch für Ihre Bedürfnisse eignet.

Das Pipeline-System mit dem Gartenschlauch nutzen

Flexible, zuschneidbare Rohre, die 20 bis 25 cm unter der Erde verlegt werden, bilden die Grundlage des Pipeline-Systems. Angeschlossen an einen Wasserhahn (oder alternativ an einen Wasserspeicher, unten mehr dazu), leitet das System das Wasser genau da hin, wo die Entnahme für Sie am bequemsten ist: Bodenebene Anschlüsse, von Gardena anschaulich als «Wassersteckdosen» bezeichnet, ermöglichen es Ihnen, mit dem Gartenschlauch das Wasser da abzuzapfen, wo sich der Rasen befindet – problemlos auch an mehreren Stellen. Stoppventile sorgen dafür, dass das Wasser sofort abstellt, sobald Sie den Schlauch wieder entfernen.

Eine praktische Lösung stellt ein so genutztes Pipeline-System vor allem dann dar, wenn der nächstgelegene Wasserhahn mit dem Schlauch nur mühsam zugänglich ist oder wenn der Garten sehr gross und weitverzweigt ist. Für jeden Garten aber kann das Pipeline-System zur attraktiven Option werden, wenn Sie es in Verbindung mit Sprinklern oder Rasensprengern nutzen – denn damit lässt sich eine automatisierte Bewässerungslösung realisieren.

Das Pipeline-System für die automatisierte Bewässerung nutzen

Verschiedene Optionen bestehen für eine smartere Bewässerung als mit dem Gartenschlauch: Einerseits ist es möglich, das Pipeline-System von vornherein als Sprinklersystem aufzubauen und in regelmässigen Abständen Sprinkler zu integrieren. Wie das geht, beschreibt die Installationsanleitung von Gardena (die auch eine Vorstellung vom Aufbau eines Pipeline-Systems ohne Sprinkler vermittelt). Nutzen Sie den Sprinklersystem-Planer, um herauszufinden, wie eine Lösung in Ihrem Garten aussehen könnte.

Ohne Sprinkler andererseits, dafür mit potenten, an «Wassersteckdosen» angeschlossenen Rasensprengern, bieten sich wiederum verschiedene Möglichkeiten. Besonders elegant ist die Lösung mit einem Versenkregner – einem Gerät, das nach der Verwendung in den Boden eingezogen wird. Hat Ihre Rasenfläche einen komplexen Grundriss, dann stellt der Multifunktions-Flächenregner «Aqua Contour» eine interessante Option dar: Bei diesem definieren Sie die Umrisse der zu bewässernden Fläche mit bis zu 50 Eckpunkten.

Entscheiden Sie sich für eine dieser Erweiterungsmöglichkeiten des Pipeline-Systems und schwebt Ihnen ein automatisierter Betrieb vor, dann müssen Sie zwischen dem Wasserhahn und den Rohren des Pipeline-Systems noch einen Bewässerungscomputer dazwischenschalten. Einfachere sowie smartere Modelle stehen zur Wahl – mehr dazu weiter unten.

Gardena-Pipeline-Wassersteckdose.jpg

«Wassersteckdosen» wie diese erlauben es, das Wasser an der Erdoberfläche abzuzapfen. Statt einem Schlauch können Sie auch einen Rasensprenger anschliessen.

Versorgung aus dem Wasserspeicher als Alternative

Aus verschiedenen Gründen kann es sein, dass ein Anschluss des Pipeline-Systems am Aussenwasserhahn für Sie nicht in Frage kommt: Vielleicht verfügen Sie gar nicht über einen solchen, Sie benötigen ihn für andere Dinge oder ziehen es vor, Ihre Pflanzen mit gesammeltem Regenwasser zu versorgen. Eine Alternative bietet sich in solchen Fällen an, wenn Ihnen eine Regenwassertonne oder ein anderer Wasserspeicher zur Verfügung steht: Mit Hilfe einer Wasserpumpe in Verbindung mit einem Filter ist es möglich, das Pipeline-System aus diesem Reservoir zu speisen. Versorgen Sie auf diese Weise Ihre Pflanzen, ganz ohne Leitungswasser zu verbrauchen. Zwar ist zu berücksichtigen, dass die Pumpe stattdessen Strom verbraucht; zweifellos aber profitieren Ihre Pflanzen bei der Bewässerung mit Regenwasser von zusätzlichen Nährstoffen. Die folgende Abbildung stellt schematisch dar, wie ein Pipeline-System – als Sprinklersystem ebenso wie mit Wassersteckdosen und ausserdem in Kombination mit einem Micro-Drip-System – mit Hilfe einer Pumpe aus einem Wasserspeicher gespiesen wird:

Gardena-Bewässerung-mit-Pumpe-Schema.png

So sieht es aus, wenn der Bewässerungscomputer die Pumpe steuert und diese das Pipeline-System mit Wasser aus dem Speicher versorgt.

Wie smart ist das Pipeline-System?

Wie das Micro-Drip-System von Gardena funktioniert auch das Pipeline-System ganz ohne Computer- und Datenübertragungstechnologie, wenn Sie das so wollen: Schliessen Sie das System an die Wasserquelle an und bewässern Sie Ihren Rasen genauso wie bisher, nur ein wenig bequemer und eleganter.

Ein grösserer Komfortgewinn lässt sich mit einem Bewässerungscomputer erzielen: Erstellen Sie Zeitpläne, damit Ihr Rasen auch dann bewässert wird, wenn Sie einmal abwesend sind – und um im Sommer gar nicht mehr ständig ans Bewässern denken zu müssen. In Kombination mit einem Bodenfeuchtesensor erlangt der Computer sogar eine gewisse Intelligenz und setzt selbständig mit dem Bewässern aus, wenn es geregnet hat.

Zu einer Vernetzung mit anderen Geräten sind die einfacheren Bewässerungscomputer zwar nicht fähig; mit dem Modell «Smart Water Control» geht aber auch das: Dieses Computermodell ermöglicht nicht nur die Integration ins «Smart System» von Gardena, sondern darüber hinaus die Einbindung in diverse herstellerunabhängige Smart-Home-Lösungen. Dadurch ergeben sich zahlreiche potenzielle «Wenn-Dann»-Verknüpfungen mit anderen Geräten. Die folgende Infobox informiert näher über die diesbezüglichen Optionen.

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Smarte Integration des Pipeline-Systems

Gardena hat selber ein Smart-Garden-System entwickelt, das als in sich geschlossene Lösung genutzt werden kann und ganz einfach «Smart System» heisst. Mähroboter, die mit der sogenannten «smart App» verbunden werden, sind ebenso darin integrierbar wie Bewässerungssysteme in Verbindung mit dem Bewässerungscomputer «Smart Water Control». Zusätzlich benötigt das System ein «Smart Gateway» von Gardena als Zentrale, die via LAN oder WLAN mit dem Internetrouter verbunden ist. Darüber hinaus sind Sensoren für Bodenfeuchte, Temperatur und Lichtstärke integrierbar. Die Einstellungen nehmen Sie via App vor oder nutzen alternativ das Web-Portal. Mehr über das «Smart System» erfahren Sie bei Gardena.

Einige herstellerübergreifende Einbindungsoptionen umfasst das «Smart System» von Haus aus; unter dem Stichwort der «smarten Partnerschaften» informiert Gardena darüber. Ausserdem behandeln die «Smart System FAQs» auch Fragen der herstellerübergreifenden Kompatibilität. Über die von Gardena selber unterstützten Optionen hinaus gibt es aber noch andere Smart-Home-Lösungen, die das «Smart System» integrieren können. Nutzen Sie eine von diesen, dann werden Sie diese Möglichkeit wahrnehmen wollen – und sei es nur schon, damit Sie Ihre Gardena-Geräte mit derselben App programmieren können, statt eine separate verwenden zu müssen. Links mit Informationen dazu, wie die Integration in vier verbreitete Smart-Home-Plattformen gelingt, haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt:

Wird das Pipeline-System Ihren Ansprüchen an eine Bewässerungslösung gerecht, dann haben Sie die Möglichkeit, mit einem der preiswerten Einstiegssets von Gardena den Anfang zu machen. Folgen Sie den untenstehenden Links in den BRACK.CH-Onlineshop, um weitere Informationen darüber einzuholen. Ebenfalls für Sie verlinkt haben wir verschiedene Komponenten, mit denen sich das System je nach Bedürfnis attraktiv erweitern lässt:

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